Was Bangkok mir über Führung beigebracht hat - und über mich selbst

Brigitte Huppertz
12.5.2026

Bangkok

5 Tage, 30 Geschäftsleute aus dem deutschsprachigen Raum, Hermann Scherer und Tobias beck als Veranstalter. Persönlichkeiten, die auf höchstem Niveau arbeiten und denken. Abende, die keine touristischen Abende waren - sondern echte Begegnungen zwischen Menschen, die verstehen, was es bedeutet, ganz oben zu stehen.

Ich habe dort über Generationenwechsel im Unternehmen gesprochen. Über den Moment, in dem eine Führungsgeneration übergibt. Das macht mit beiden Seiten etwas. Mit der älteren UND der jüngeren. Wir haben darüber gesprochen, was es kostet, und was es befreit. Und auch, was bleibt, wenn die Rolle wechselt, aber die Prägung nicht.

Hochspannende Momente,

Bangkok hat mir aber noch etwas ganz anderes gegeben. Etwas, das ich so nicht erwartet hatte.

In den Gesprächen mit den teilnehmenden Unternehmern und Unternehmerinnen - Menschen, die Hunderte oder Tausende von Mitarbeitenden führen, die Märkte gestalten, die Verantwortung tragen, die die meisten nicht kennen - habe ich etwas erkannt, das mich seither nichtmehr loslässt:

Es ist eigentlich egal, auf welcher Stufe jemand steht.

Die Gedanken sind dieselben. Die Gefühle sind dieselben. Wir möchten alle dazugehören. Gesehen werden. Anerkennung bekommen - echte, nicht gefällige.

Nur: Je höher jemand steht, desto schwieriger wird genau das. Die Anerkennung kommt häufiger. Aber sie wird seltener ehrlich.

In Bangkok habe ich auch meine eigene Geschichte neu gesehen. Die Geschichte als kleine 8 Jährige am Abendessentisch. Die Erkenntnis, dass vieles von dem, was ich tue und getan habe, dort seinen Ursprung hat - in dem Wunsch: gesehen zu werden, dazuzugehören, die Anerkennung zu bekommen.

Ich bin nicht die Einzige.

Das istvielleicht das Wichtigste, was ich aus Bangkok mitgenommen haben. Nicht als Erkenntnis über andere. Sondern als Erkenntnis über mich.

Und genau das ist es, was ich in meiner Arbeit mit Führungspersönlichkeiten immer wieder erlebe: Der Moment, in dem jemand aufhört, die Fassade zu erklären - und anfängt, die Geschichte dahinter zu verstehen.

Das verändert alles.

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