Black Diamond Award in Vietnam erhalten

Brigitte Huppertz
12.5.2026

Vietnam

30 Unternehmer und Unternehmerinnen aus dem deutsprachigen Raum. Ein Raum irgendwo in Hanoi.

Ich halte eine KEynote: Das Thema: Ein unbedachtes Wort - und plötzlich ist die Stimmung explusiv.

Es geht um einen Moment, den fast jede Führungskraft kennt - und den die wenigsten wirklich verstehen.

Man macht alles richtig. Man führt mit Erfahrung, mit Klarheit, mit dem besten Willen. Und trotzdem - irgendwo auf dem Weg - verliert man Menschen. Mitarbeitende, die sich zurückziehen. Gespräche, die plötzlich schweigen. Stimmungen, die kippen - ohne dass man weiß, wann es passiert ist.

Nicht weil man schlecht führt. Sondern weil das, was ankommt, nicht das ist, was gemeint war.

Das ist kein Kommunikationsproblem.

Das ist ein Wahrnehmungsproblem.

Wir glauben, wir senden - und andere empfangen, waswir senden wollen. Aber Menschen hören nicht nur Worte. Sie hören Tonfall, Tempo, Körperhaltung. Sie spüren Anspannung, bevor jemand spricht. Sie registrieren den Moment, in dem jemand nur noch funktioniert - nicht mehr wirklich da ist.

Ein unbedachtes Wort ist selten das Problem.

Es ist der Auslöser für etwas, das schon lange im Raum war.

Was ich in diesen Minuten in Vietnam den Teilnehmenden zeige, ist nicht zu erklären, wie man besser kommuniziert. Sondern zu zeigen, wie es sich anfühlt - von innen.

Wann Führung wirkt.

Wann sie nur noch ausgeführt wird.

Beispiele, die klar sind. Nicht dramatisch - sondern eher vertraut, dass man unwillkürlich denkt: Das kenne ich. Das war ich.

Kein erhobener Zeigefinger.

Keine Checkliste.

Nur eine Einladung hinzuschauen.

Am letzten Abend - bei der Gala-Zeremonie auf dem Hausboot in der Halong-Bucht unter dem Himmel Vietnams - überreichten mir Hermann Scherer und Jochen Schweitzer den Black Diamond Award.

Ich bin überrascht. Und die Sätze, die zu mir gesagt wurden, werde ich nie vergessen:

"Du gehörst auf die Bühne."

"Du holst die Menschen ab - sie erkennen sich in deinen Beispielen absolut wieder."

"Du hast nicht den ermahnenden Zeigefinger. Du sprichst eine Einladung aus."

Eine Einladung.

Das ist das Wort, das bleibt.

Nicht überzeugen. Nicht belehren. Nicht korrigieren.

Einladen.

Einladen hinzuschauen, was wirklich passiert - zwischen Menschen, in Organisationen, in Führungsmomenten, die so alltäglich sind, dass man aufgehört hat, sie zu bemerken.

Das ist es, worum es mir seit rund zwanzig Jahren geht.

Und es war schön, das in Vietnam - in einem Raum voller Menschen, die Verantwortung tragen - einmal so klar gespiegelt zu bekommen.

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